Die Chemie der Liebe

14. Februar 2020 | Sarah Kohler

Es ist die Zeit der Liebe: Sie spriesst, wie die Bäume und das Leben. Im Körper aber hat ein streng reguliertes System aus wenig romantisch klingenden Hormonen das Sagen: Serotonin, Phenylethylamin, Dopamin und Oxytocin.

Wir alle kennen dieses Gefühl des Verliebtseins, das wilde Herzklopfen und die Schmetterlinge im Bauch. Hinter den beiden aufregenden Phänomenen stecken die Hormone Adrenalin, Dopamin und Phenylethylamin. Während Phenylethylamin primär erotisches Interesse auslöst (weshalb es auch das Verliebtheitshormon genannt wird), sorgt Dopamin dafür, dass sich Menschen Fremden gegenüber Interesse, Begeisterung, Lust und Glück empfinden. Adrenalin wiederum schüttet der Körper in Stresssituationen aus: Es beschleunigt unter anderem den Herzschlag – und vor allem die ersten Dates sind am Anfang der Liebe purer Stress.

Vertrau auf das Kuschelhormon

Ist dieser Stress einmal überstanden, lässt uns unser Körper auch an einander binden. Über Hormone und ihren Einfluss auf die Bindung zwischen zwei Lebewesen lernten Forscher eine Menge bei Versuchen mit Mäusen in den Neunzigern: So wiesen sie bei Präriewühlmäusen nach, dass die Tiere das Hormon Oxytocin regelmäßig ausschütten und ein Leben lang zusammenbleiben. Bergwühlmäuse hingegen tun dies nicht und wechseln ihre Partner. Auch bei Menschen konnten Forscher schon Wirkungen dieses Hormons beobachten. Es soll die Bindung zwischen Mutter und Kind sowie zwischen zwei Partnern in einer Liebesbeziehung fördern. Deshalb wird Oxytocin umgangssprachlich auch Kuschelhormon genannt.

Die Devise für eine langanhaltende Beziehung lautet also: Auf unsere Hormone vertrauen und den Oxycotin-Pegel hochhalten!

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