Diese Inklusionsmassnahmen wurden bereits umgesetzt

18. Februar 2024

Vor rund einem Jahr erhielt das Technorama das Label «Kultur inklusiv» und Simone Russi startete als neue Inklusions-Beauftragte. Seither setzte sie sich stark mit der Frage auseinander, wo das Technorama im Bereich Inklusion steht, und entwickelte konkrete Massnahmen für die Ausarbeitung der Barrierefreiheit im Technorama – eine Zwischenbilanz.

Im Bereich Inklusion wurden viele bauliche und inhaltliche Massnahmen umgesetzt: So führen nun Leitlinien zum Eingang des Technorama, danach kann mit dem Navigationssystem «NaviLens» zu wichtigen Punkten im Haus gelangt werden. Die taktilen Treppengeländer-Beschriftungen sowie die Sprachausgabe in den Liften helfen sehbehinderten Personen bei der Orientierung. Für die Evakuierung von Menschen mit Gehbehinderungen über die Treppen wurden mehrere EvacChairs angeschafft.

Kleine Veränderungen an Exponaten in der Ausstellung «Mathemagie» ermöglichen mehr Barrierefreiheit und Selbständigkeit beim Besuch. Für diese Ausstellung wurden die Anleitungstexte in leichte Sprache, in METACOM Symbole sowie zum Teil in Gebärdensprache übersetzt. Blinde Personen können sich die Anleitungen über die App «NaviLens» vorlesen lassen.

Zudem wurde im Labor an Vereinfachungen und Strukturierungshilfen für verschiedene Workshops gearbeitet, so dass jede Person einen auf die Fähigkeiten und Möglichkeiten zugeschnittenen Workshop im Technorama-Angebot findet.

Auch in diesem Jahr wird das Technorama weitere Inklusions-Massnahmen und Projekte umsetzen, damit alle Menschen ihre Neugier und Experimentierfreude ausleben und die Faszination der Naturwissenschaften gemeinsam erfahren können.

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