Drag me to Science brachte Bühne, Labor und Glamour in einen schillernden Dialog

12. September 2025

Manchmal reicht ein Abend, um festgefahrene Bilder komplett durcheinanderzuwirbeln. So einer war der 29. August im Technorama: Drag me to Science brachte Bühne, Labor und Glamour in einen schillernden Dialog.

Die Drag-Künstler:innen trugen nicht nur aufwändige Outfits, sondern auch wissenschaftliche Expertise. Ob Zellbiologie, Chemie, Mathematik oder Kunst, jedes Fachgebiet bekam eine eigene Stimme, einen eigenen Look, einen eigenen Rhythmus. In einem Moment riss Humor alle von den Sitzen, im nächsten glitzerte eine Erkenntnis durch den Saal, die lange nachhallte.

Was den Abend so besonders machte: Wissenschaft wurde nicht distanziert präsentiert, sondern in Glitzerstaub getaucht. Sie durfte übertreiben, flirten, irritieren – und genau dadurch wurde sie zugänglich. Zwischen Lippenstift und Laborjargon entstand ein Raum, in dem man lachen, lernen und staunen konnte, ohne zu merken, wie schnell die Zeit verging.

Die Stimmung? Elektrisch. Das Publikum reagierte mit Begeisterung, Szenenapplaus, lautem Lachen und ehrlichem Staunen. Man spürte: Hier geht es um mehr als Unterhaltung.

Zum Schluss blieb ein Gefühl der Leichtigkeit und der Inspiration. Drag me to Science zeigte, dass Forschen und Feiern perfekt zusammenpassen – wenn man den Mut hat, Konventionen hinter sich zu lassen.

Photos: Call Me Swami Mooday

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