Ken Robinson †

23. Oktober 2020

Am 21. August 2020 verstummte mit dem Tod von Sir Ken Robinson eine eloquente und mitreissende Stimme für einen anderen Begriff von Bildung und die Bedeutung von Kreativität. Ken Robinson war bis 2001 Kunstprofessor an der Universität Warwick, UK.

Im englischsprachigen Wikipedia-Eintrag heisst es über ihn: Robinson hat vorgeschlagen, dass Bildung sich an drei Fronten entwickeln muss, um erfolgreich zu sein.

Erstens, dass sie die Vielfalt durch ein breites Angebot an Lehrplänen fördern und die Individualisierung des Lernprozesses unterstützen sollte.

Zweitens sollte sie die Neugier durch kreativen Unterricht fördern, der durch eine qualitativ hochwertige Lehrerausbildung und -entwicklung ermöglicht wird.

Schließlich sollte sie sich darauf konzentrieren, die Kreativität durch alternative didaktische Prozesse zu wecken, die weniger Gewicht auf standardisierte Tests legen und damit die Verantwortung für die Festlegung des Bildungsweges den einzelnen Schulen und Lehrern übertragen.

Er war der Ansicht, dass ein Großteil des gegenwärtigen Bildungssystems in den Vereinigten Staaten eher Konformität, das Einhalten von Vorschriften und Standardisierung als kreative Lernansätze fördert.

Unvergessen ist seine Rede an der TED Konferenz vom Februar 2006 in Monterey mit dem Titel „Do schools kill creativity?“:

 

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