Buche oder Birke? Ein Baum mit vielen Namen

20. September 2019 | Sarah Kohler

Hagebuche, Hainbuche, Weissbuche? Dieser Baum hat viele Namen. Einige davon sind sehr treffend, andere eher verwirrend.

Der Name «Buche» ist eigentlich irreführend, denn Weissbuchen sind gar nicht aus der Familie der Buchengewächse, sondern gehören zu den Birken. Warum nennt man sie dann trotzdem Buche? Ganz einfach: Sie sieht der Rotbuche recht ähnlich. Aufgrund des Vergleichs dieser Baumarten bekam sie denn auch den Namen Weissbuche. Ansonsten sind die beiden Baumarten aber nicht verwandt. So viel zum verwirrenden Teil der Namensgebung.

Etwas mehr Sinn machen hingegen die ersten Teile der Namen Hainbuche wie auch Hagebuche: Sie leiten sich vom althochdeutschen Wort «Hag» ab, welches auch in einigen Schweizer Dialekten gebraucht wird und «Einzäunung» oder «Hecke» bedeutet. Weil die Weissbuche zum Stockausschlag neigt (so nennt man das Ausbilden neuer Triebe, nachdem der Stamm abgeschlagen wurde), hat man sie früher für die Abgrenzung von Feldern oder für Haine genutzt. Das hat dem Baum den Namen Hagebuche respektive Hainbuche eingebracht.

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