Barrierefreiheit

Das Technorama ist ein Ort, an dem jeder Mensch willkommen ist.

Auf dieser Seite finden Sie Hinweise zum Thema Barrierefreiheit. Wir möchten Ihnen die Vorbereitung und den Aufenthalt bei uns so angenehm wie möglich machen. Wenn Ihnen Informationen fehlen oder Sie andere Hilfen brauchen, um das Technorama besuchen zu können, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

  • Anfahrt

    Die Anreise ins Technorama ist auf verschiedene Arten möglich. Hier finden Sie Hinweise zur Anreise für Menschen mit einer körperlichen Behinderung, einer Sehbehinderung sowie in leichter Sprache.

     

    Anreise für Menschen mit einer körperlichen Behinderung

    Anreise für Menschen mit einer Sehbehinderung

    Anreiseanleitung in leichter Sprache mit Fotos

  • Assistenzhunde

    Gekennzeichnete Assistenzhunde sind im Technorama erlaubt.

    Im Technorama kann es je nach Besuchsandrang und Ausstellung relativ laut werden. Im Rahmen der Gas- und Sauerstoffshow knallt es zum Teil – siehe auch Hinweise zur Lautstärke und ruhigeren Orten

  • Detaillierte Vorbereitung auf den Besuch im Technorama (z.B. für Menschen mit Autismus)

    Hier können Sie ein Dokument herunterladen mit einer detaillierten, visualisierten Vorbereitung für den Besuch im Technorama.
    Drucken Sie das Dokument zweiseitig aus. Auf der rechten Seite können Sie die «Reiter» ausschneiden, so kann im Heft das gewünschte Thema schnell gefunden werden.

    Achtung: Es gibt immer wieder kurzfristige Änderungen im Programm. Alle aktuellen Infos bekommen Sie vor Ort.

    Ausserdem steht hier eine Vorlage für einen Plan bereit, mit dem der Aufenthalt im Technorama vorbereitet werden kann. Auch hier gilt, dass es vor Ort noch Änderungen geben kann.

  • Eintrittspreise und Vergünstigungen

    Personen mit einem IV/AHV-Ausweis zahlen einen reduzierten Eintrittspreis (3.- günstiger).

    Assistenzpersonen, die Personen mit Behinderung begleiten, haben freien Eintritt ins Technorama. Assistenzleistungen sind vielfältig – Assistenzpersonen erbringen kommunikative, physische sowie auch emotionale Hilfestellungen und können aus einem professionellen sowie auch aus dem persönlichen Umfeld kommen.

    Sternschnuppenkarte
    Das Technorama ist eine Partnerorganisation der Stiftung Sternschnuppe.

    Familien und Institutionen mit einer Sternschnuppenkarte erhalten kostenlosen Eintritt.

    Die Sternschnuppenkarte kann von Familien mit einem behinderten, kranken oder mit den Folgen einer schweren Verletzung betroffenem Kind zwischen 6 und 18 Jahren beantragt werden. Auch Institutionen wie Heime, Spitäler oder heilpädagogische Schulen, die Kinder und Jugendliche mit Behinderung oder Krankheit von 6-18 Jahren betreuen, können die Karte beantragen.

    Mehr Informationen zur Sternschnuppenkarte finden Sie hier.

  • Hilfsmittel zum Ausleihen

    An der Kasse stehen verschiedene Hilfsmittel zum Ausleihen bereit:

    • Zwei Rollstühle (bei vorgängiger Reservation unter 052 244 08 44 werden diese bereitgestellt)
    • Hörschutz zum Dämpfen der Umgebungsgeräusche
    • iPhones mit der App NaviLens und NaviLensGo (siehe Punkt Orientierung und Informationen mit der App NaviLens)

    Folgende Hilfsmittel stehen im Restaurant bereit:

    • Besteck mit breiten Griffen und biegbare Löffel (Good Grips Besteck)
    • Rillenbecher mit Deckel
    • Tellerranderhöhung
    • Esslätze für erwachsene Personen
  • Hinweise zum Besuchsaufkommen

    An Spitzentagen besuchen sehr viele Leute das Technorama und es kann entsprechend laut und gedrängt werden. Erfahrungsgemäss hat es an Schlechtwettertagen mehr Leute als an Tagen mit schönem Wetter. Auch ist das Besuchsaufkommen am Wochenende und in den Ferien höher als unter der Woche. An wichtigen christlichen Feiertagen jedoch ist es zum Teil eher ruhig (z.B. 25. Dezember).

    Schulklassen planen ihre Besuche längerfristig, daher sind diese Besuche wetterunabhängig.

    Am ersten Schultag nach Ferien finden seltener Exkursionen statt, daher ist dann weniger mit Schulklassen zu rechnen. Im Mai und Juni finden oft Schulexkursionen ins Technorama statt.

    Besuchende beginnen ihren Rundgang meist im Erdgeschoss. Wenn man eine ruhigere Umgebung braucht, empfiehlt es sich daher, den Rundgang gleich nach der Eröffnung im ersten Stock zu beginnen.

    Das Restaurant ist bei hohem Besuchsaufkommen ab 12 Uhr sehr voll. Ab 11 Uhr ist warmes Essen erhältlich und zwischen 11 – 12 Uhr ist es in der Regel deutlich ruhiger.

  • Inhaltliche Zugangshilfen

    Für die Ausstellung MatheMagie stehen alle Anleitungen in leichter Sprache, mit METACOM Symbolen und als Audiodatei für Menschen mit einer Sehbehinderung zur Verfügung. Ein Teil der Anleitungen gibt es in Gebärdensprache.
    Die Inhalte werden mit den Apps NaviLens und NaviLensGo zur Verfügung gestellt – mehr Informationen dazu finden Sie unter dem Punkt Orientierung und Informationen mit den Apps NaviLens und NaviLensGo.

    Für Menschen mit einer Hörbehinderung gibt es bei den Vorführungen zum Teil Texte zum Mitlesen. Wenden Sie sich dafür vor Beginn der Vorführung an das Show-Personal.

  • Lautstärke und ruhigere Orte

    Im Technorama wird viel ausprobiert und experimentiert. Dies kann zum Teil laute Geräusche verursachen.

    In folgenden Teilen ist es in der Regel ruhiger:

    Blechspielzeugsammlung (UG), Tinkering-Labor, vor den Biologielaboren im 2. Stock, im Park.

    Während der Blitz-Show entstehen laute Geräusche, die auch in den Ausstellungsräumen gut zu hören sind. Die Show findet in der Regel um 11.30 und 14.30 statt. Am Ende der Gasshow gibt es einen lauten Knall. Dies ist in der Regel kurz vor 12 und kurz vor 15 Uhr. Der Knall ist im ersten wie auch im zweiten Stock zu hören.
    An manchen Tagen gibt es zusätzliche Shows. Diese werden mit Lautsprecherdurchsagen angekündigt.

    Geplante Durchsagen finden zur Ankündigung der Shows, der Labore statt sowie kurz vor dem Schliessen des Technoramas (ca. 16.45 Uhr).

    Weitere Durchsagen erfolgen spontan, z.B. wenn ein Kind seine Eltern sucht oder umgekehrt.

    Wenn Sie die Durchsage nicht verstehen, können Sie sich jederzeit an die Gastgebenden wenden. Diese werden Ihnen erklären, was durchgesagt wurde.

  • Leichte Sprache

    Alle sollen die Anleitungen verstehen.
    Darum schreiben wir Anleitungen in leichter Sprache.

    Das braucht aber viel Zeit.
    Darum gibt es erst wenig Anleitungen in Leichter Sprache.

    Wo findest Du die Anleitungen in Leichter Sprache?
    Die Anleitungen sind in der Ausstellung MatheMagie.
    Es gibt bei jedem Experiment 5 Blätter.
    Die Blätter sind in verschiedenen Sprachen.
    Eine Sprache ist Leichte Sprache.

    Oder:
    Du lädst eine App auf dein Handy.
    Die App heisst NaviLensGo.
    Siehst du im Technorama einen farbigen Code?
    Dann kannst ihn mit deiner App scannen.
    Jetzt hast du den Text in Leichter Sprache.

    Du kannst auch an die Information gehen.
    Dort helfen sie dir:
    Sie laden mit dir die App runter.
    Sie stellen die App richtig ein.

     

     

  • Lifte und Treppen

    In beiden Treppenhäusern befindet sich ein Lift. Dieser hat eine Türbreite von 160 cm und eine Kabinengrösse von 160 x 220 cm. Vor dem Lift steht genügend Platz zum Wenden zur Verfügung.

    Der Lift verfügt über ein Kabinentableau mit hohen Kontrasten und taktilen Tasten. Auf einer Seitenwand ist ein Handlauf montiert.
    Der Lift verfügt über eine Sprachausgabe.

    Die Wunderbrücke im Park ist auch mit einem Lift erschlossen. Der Lift ist nicht frei zugänglich, für die Bedienung des Liftes ist eine Telefonnummer beim Lift aufgehängt und er ist mit dem Eurokey bedienbar.

    Die Treppengeländer sind mit taktilen Beschriftungen versehen. Die Treppen im Aussenbereich sind visuell markiert.

  • Orientierung und Informationen mit den Apps NaviLens und NaviLensGo

    Für blinde und sehbehinderte Besuchende nutzen wir NaviLens. Die NaviLens-Codes dienen der Orientierung vom Eingang des Technorama zur Information, dem Restaurant sowie der Ausstellung MatheMagie.
    Alle Exponate in der Ausstellung MatheMagie sind mit NaviLens-Codes ausgestattet. Die Informationen zu den Exponaten können so am Handy abgehört werden. Ausserdem hilft die App bei der Navigation durch die Ausstellung.
    Die App kannst Du dir vor dem Besuch kostenlos auf dein Handy laden. Die Navigation funktioniert aktuell nur bei iPhones, die Inhalte funktionieren bei allen Smartphones.
    An der Information des Technorama kann auch ein iPhone ausgeliehen werden.

    Die App NaviLensGo stellt Informationen in verschiedenen Versionen bereicht:
    – für manche Exponate gibt es die Anleitungen und Erklärungen in Gebärdensprache (gelber Rand um den NaviLens-Code)
    – Alle Anleitungen stehen in leichter Sprache zur Verfügung (abrufbar über die App, es sind jedoch auch analoge Anleitungen vorhanden)
    – Alle Anleitungen stehen mit METACOM Symbolen zur Verfügung (abrufbar über die App, es sind jedoch auch analoge Anleitungen vorhanden)

    Hier geht’s zum Video mit Erklärungen zu NaviLens in Gebärdensprache und Untertiteln

  • Personen mit medizinischen Implantaten

    Im Technorama gibt es Exponate, Bereiche und Vorführungen, bei denen (elektro)magnetische Felder in unterschiedlicher Intensität auftreten. Dazu gehören insbesondere die Ausstellungen «Et Cetera» und «Strom und Magnete». Trägerinnen und Träger mit medizinischen Implantaten können das Technorama jedoch ohne Probleme besuchen. Bitte beachten Sie unsere Hinweise bei den jeweiligen Exponaten.

    Die Vorsichtsmassnahmen betreffen beispielsweise Personen mit:

    Herzschrittmachern und implantierten Defibrillatoren

    VP-Shunt-Implantaten mit magnetischen Ventilen

    Cochlea-Implantaten

    Impulsgeneratoren

    Um störende Beeinflussungen Ihres Implantates möglichst zu vermeiden, beachten Sie bitte die Hinweistafeln und Warnschilder an den jeweiligen Exponaten in der Ausstellung und befolgen Sie die jeweiligen Experimentieranleitungen.

  • Restaurant

    Im Restaurant stehen für die Besuchenden unterschiedliche Hilfsmittel bereit: Besteck mit breiten Griffen und biegbare Löffel (Good Grips Besteck), Rillenbecher mit Deckel, Tellerranderhöhung und Esslätze für erwachsene Personen. Wenden Sie sich bei Bedarf gerne an das Restaurantpersonal, um die entsprechenden Hilfsmittel auszuleihen.

  • Rollstuhlgängigkeit

    Die gesamte Ausstellung inkl. Labore, Park und das Restaurant sind rollstuhlgängig.

    Die meisten Exponate sind vom Rollstuhl aus bespielbar.

    Bei der Vorführung “Naturgeschichte eines Blitzes” hat es genügend Plätze für Rollstuhlfahrende. Bei grösseren Gruppen sind wir froh um vorgängige Anmeldung, damit wir den Platz entsprechend einrichten können.  

    Bei der Vorführung “Sigis phänomenale Sauerstoffshow” stehen nur 4-6 Rollstuhlplätze zur Verfügung. Bitte melden Sie sich an, dann können wir Ihnen einen Platz reservieren. Aus Sicherheitsgründen ist es nicht möglich, vor der ersten Reihe  Platz zu nehmen. Die Rollstuhlplätze sind daher hinten und nur vom 2. Stock aus zugänglich. 

    Für Menschen mit einer Gehbehinderung stehen zwei Rollstühle zum Ausleihen zur Verfügung.
    Sie können diese vorgängig reservieren unter 052 244 08 44

    Im Falle einer nötigen Evakuierung stehen vier EvacChairs zur Verfügung. Diese befinden sich in den Treppenhäusern im 1. und 2. Stock. Damit können Personen mit einer Gehbehinderung sicher über die Treppe ins Erdgeschoss und aus dem Gebäude gebracht werden.

  • Toiletten und Wickelmöglichkeiten

    Es stehen drei rollstuhlgängige Toiletten im Hauptgebäude zur Verfügung.

    Die rollstuhlgängigen Toiletten befinden sich im Erdgeschoss bei der Garderobe und in den Treppenhäusern.

    Bei der Toilette bei der Garderobe geht die Türe nach innen auf.

    Im ersten Treppenhaus gehen die Türen der Toilette nach aussen auf.

    Im zweiten Treppenhaus geht die erste Türe nach innen auf, die zweite nach aussen.

    Im Park gibt es eine rollstuhlgängige Toilette. Sie befindet sich am Ende des Parkes hinter dem Pavillon.

    Genauere Angaben zu den Toiletten finden Sie im Zugangsmonitor von Procap:

    Zum Zugangsmonitor

     

    Wickeltische befinden sich vor den rollstuhlgängigen Toiletten. Eine Wickelmöglichkeit für grössere Personen besteht im Sanitätsraum. Dort steht eine Liege mit Einwegabdeckung zur Verfügung. Wenden Sie sich dazu an die Information.

  • Workshops

    Die Worshops werden sehr praxisnah und handlungsorientiert durchgeführt. Für verschiedene Worshops haben wir Hilfsmitel entwickelt, mit denen Menschen mit Behinderungen besser an den Workshops teilnehmen können wie:

    – visualisierte Anleitungen
    – Kommunikationstafeln mit METACOM Symbolen
    – Zusammenstellung der wichtigsten Gebärden
    – Vereinfachungen im Ablauf

    Folgende Workshops wurden bisher angepasst:

    Biologie:
    – Asseln unter der Lupe (ab 8 Jahren)

    Chemie:
    -Kalt, kälter, schockfrosten – Glace in drei Minuten (ab 8 Jahren)
    – Villa Kunterbunt – Farbchemie (ab 6 Jahren)

    Phsyik:
    – Entdeckungen im Alltäglichen: Experimente mit Kerzen (ab 8 Jahren)
    – Aus Rot und Grün wird…? Farbmischung mit Kreiseln (ab Zyklus 1)

    Möchten Sie als Gruppe einen Workshop buchen? Dann schreiben Sie in den Bemerkungen, wie Ihre Gruppe zusammengesetzt ist. So können wir entsprechende Hilfsmittel bereitstellen.

    Nehmen Sie an einem öffentlichen Workshop teil? Sprechen Sie die Mitarbeitenden im Labor an, gerne stellen dieses Ihnen die Hilfsmittel zur Verfügung.

    Für Menschen mit sehbehinderung empfehlen wir gerne individuell geeignete Workshops oder stellen für eine Gruppe auch geeignete Experimente zu einem Workshop zusammen. Melden Sie sich bei uns!

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