Inhalt - Geschichte, Unternehmen

Geschichte, Unternehmensform, Betriebswirtschaftliches

Das Technorama-Museum wurde 1982 eröffnet

Antikes Fahrzeug, zum anfassen nah

Das Technorama als technisches Museeum

Präparierte Modelle zeigen technische Zusammenhänge auf

Fluggeräte: "Hands-On"-Exponate vermitteln mehr als Information

Seifenblasenmaschine

Von der Verblüffung zum Aha-Erlebnis

Die erste Technorama-Ausstellung mit interaktiver Kunst

Kulturpreisübergabe 2001 für Ex-Direktor Remo Besio (links) durch Ex-Stadtpräsident Dr. Martin Haas

Neueröffnung 2002 mit Performance "Flügzüg"

Neueröffnung 2002: Vernissage der neuen Eingangsfassade von Ned Kahn

Nach dem Umbau 2002

Vernissage des Chemielabors, 2007

Eröffnung des Innenhofs mit Magischer Welle, 2009

Das Technorama wird auch Veranstaltungsort

Das Technorama wird als beliebtes Ausflugsziel bekannt


Geschichte und Unternehmensform

Bereits 1947 wurde ein Verein zur Gründung eines technischen Museums der Schweiz ins Leben gerufen und Objekte wurden dafür zusammengetragen, hauptsächlich Beständen von Industrieunternehmen der Region und des seinerzeitigen "Goldenen Dreiecks" des Schweizer Maschinenbaus Winterthur-Zürich-Baden.

Am 26. Juni 1969 wurde dann eine Stiftung gemäss Art. 80 ff. ZGB unter der Bezeichnung TECHNORAMA DER SCHWEIZ gegründet, mit dem Zusatz der Zweckbestimmung "Wissenschaft und Technik in lebendiger Schau". Der Gedanke sollte in Form einer Ausstellung konkretisiert werden, welche mit diesem Medium den direkten, experimentellen Umgang mit dem entsprechenden Themenfeld für eine breite Öffentlichkeit ermöglichte.

 

1982 wurde eine Ausstellung präsentiert, deren Ausprägung nach stark museal und konventionellen technischen Museen erfolgte, zugedeckt von verbalen Informationsmassen, hauptsächlich in Form eines audiovisuellen "Überbaus".

Im Juni 1990 wurde ein neues Leitbild (geschaffen vom ehemaligen Direktor Remo Besio) verabschiedet, im Wesentlichen inspiriert und ausgerichtet nach den führenden Science Centers der USA und Englands, namentlich des EXPLORATORIUMS in San Francisco. Die theoretischen Grundlagen dazu bildeten namentlich die Überlegungen von Frank Oppenheimer (USA) und Richard Gregory (UK) zu einem interaktiven Wissenschaftsmuseum sowie Publikationen von Steven Pizzey und eine umfassende Sammlung von Fachberichten und Evaluationen der amerikanischen ASTC (Association of Science and Technology Centers). Schliesslich flossen sowohl in das Leitbild wie auch in konkrete Umsetzungen im Exponatebau Grundsätze und Anregungen des deutschen Pädagogikers Hugo Kükelhaus (1900 - 1984) mit ein.

Im letzten Jahrzehnt (bis 2000) gelang planmässig die Umwandlung vom Museum in ein Science Center, ein vielfältiges, stimmungsvolles, zum spielerischen Lernen anregendes Experimentierfeld. Die Neuorientierung wurde von einer erfreulichen Steigerung der Besucherzahlen begleitet. Entscheidender noch: von einem sprunghaften Anstieg und Anteil von Jugendlichen und Kindern ab der Vorschulstufe. Damit hat sich das Technorama im Bildungsangebot als unentbehrliche Destination für den ausserschulischen Unterricht etabliert.

1999 erfolgte eine Reorganisation der Stiftung und eine Bereinigung der Stiftungsstruktur (Aufhebung der Zweiteilung Stiftungsrat/Leitender Ausschuss, verbunden mit der Überarbeitung des Reglements und der Statuten).

 

Remo Besio starb am 14. März 2016. Dem Gedenken an Remo Besio haben wir eine eigene Seite gewidmet.

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