Inhalt - Preisverleihung Fotowettbewerb 2015

Gewinnerinnen und Gewinner Fotowettbewerb 2015

1-1-1 kamera 033

2-1-1 IMG 1502

3-1-1 Kirsche

1-2-1 DSC01691

2-2-1 Adlernebel

3-2-1 20151101 151308

30 Kündig

39 Bühler Amanda

41 Turgis und Schnyder

42 Kirubakaran

45 Meier Luca

46 Doving Michelle

54 Guddelmoni Nadia

AppleMark

62 Mäder Aurel

77 Mustafa Blend

AppleMark

78 Arnet Soraya

5 Bregagnolo

7 Fabian Sidler M5ab

8 Lena Husmann M5ab

11 Sophia Mekkunnel M5ab 2015

12 Sharon Stomeo M5ab

16 Olivia Gyr M5i

18 Kerstin Schilling M5i

19 Kathrin Greutmann def

21 Fajardo

25 Sinopimeri

81 Graf Celia

85 Hug Mischa

98 Scherrer Adrian

105 Beqiraj Gentian

106 Weibel Marie

111 Imboden Felina

118 Injodkaran Joseph

125 Edinger Anna

Die Jury hat entschieden

Der Fotowettbewerb 2015/16 war ein Erfolg. Mit 130 Einsendungen in den zwei Kategorien „Geplante Aufnahmen“ und „Spontane Aufnahmen“ war die Zahl der eingereichten Fotos deutlich grösser als im Vorjahr und die Vielfalt und Qualität der Arbeiten beeindruckend. Die Auswahlkriterien der Jury waren nicht nur die Gefälligkeit, sondern auch, ganz wesentlich, naturwissenschaftliche Aussagen im Bild. Die Natur ist der eigentliche Künstler, der diese Bilder arrangiert hat. Die Schülerinnen und Schüler haben sie entdeckt und so sicher einen ganz persönlichen Einstieg in die wundervolle Welt der Naturwissenschaften erhalten. In diesem Sinne stellt der Fotowettbewerb eine echte MINT-Förderung dar.

Bei der Preisverleihung am Mittwoch, den 18. Mai 2016, herrschte eine gute Stimmung und die Siegerinnen (diesmal stammen alle Siegerfotos von Frauen) und ihre Familien und Lehrpersonen waren voll des Lobes und nicht das letzte Mal im Technorama. Einige kamen aus Andermatt und Davos.

Bei vielen Fotos brachte ein genaues Hinsehen und Hinterfragen zudem interessante Phänomene zum Vorschein. Auf dem Bildschirm vor dem Auditorium zeigen wir alle Bilder, die von der Jury Punkte erhalten haben. Vielen Dank an Max Ziegler für die Organisation des Wettbewerbs, an Daniel Wolfer, Roy Schedler und Manfred Gerber für die Werbung und die Präsentation der Bilder auf Web und Bildschirm.

1. Rang Kategorie "Geplante Aufnahmen von Phänomenen aus Natur und Technik"

Perseus Lena

Schule: Schweiz. Alpine Mittelschule Davos

Lehrer:Van der Graaff Andre

Foto: Seifenblase

In diesem Bild wurde eine Seifenblase vorsichtig auf den Schnee abgesetzt, so dass sie nicht platzte. Durch die kalte Aussentemperatur (-7°C) ist die Blase gefroren und es bildeten sich Eiskristalle. Dabei ist es zu einem Wechsel der Aggregatszustände gekommen. Das Wasser der Seifenblase ist zu Eis gefroren.

2. Rang Kategorie "Geplante Aufnahmen von Phänomenen aus Natur und Technik"

Zaugg Lena

Schule: Kollegium Altorf

Lehrer: Zaugg Uwe

Foto: Barrenuebung

Ich beschäftige mich im Moment mit Lichtbildern. Als ich dann diesen Wettbewerb sah, wollte ich etwas Spannendes dazu beitragen und auch mitmachen. Ich habe dann in der Turnhalle einige Fotos gemacht und dieses ist mein Favorit geworden. Meine Freundin macht hier gerade eine Übung auf dem Stufenbarren mit einer improvisierten Lichterkette um ihr linkes Bein. Auf diesem Bild sieht man sehr gut, dass sie immer geschwungene Bewegungen macht.  Wir wussten nicht, wie die Übung dann im Bild aussieht und wir waren beide positiv überrascht und haben uns sehr gefreut. Das Licht spiegelt sich stark am Hallenboden und die ganze Umgebung ist ziemlich beleuchtet von der Lichterkette. Die Übung war noch ziemlich schwer im Dunkeln zu machen. Dieses Bild habe ich mit Langzeitbelichtung gemacht

3. Rang Kategorie "Geplante Aufnahmen von Phänomenen aus Natur und Technik"

Wachter Lioba

Schule:Kantonsschule Limmattal

Lehrer: Kevic Venla

Foto: Kirsche

Die tiefrote Farbe dieser Kirsche hebt sich von dem cremeweissen Hintergrund ab. Der Schatten stellt einen weiteren Kontrast dar und bringt die ungewöhnliche Form der Kirsche zur Geltung. Formal und farblich ist das Bild sehr schön, es sieht fast wie ein Schnappschuss einer fallenden Kirsche aus, aber das Bild gelang mit Hilfe einer Aufhängung am Seidenfaden (siehe auch dessen Schatten an der Wand).

1. Rang Kategorie "Spontane Aufnahmen von Naturphänomenen"

Leutwiler Mirjam

Schule: Kantonsschule Zürcher Unterland

Lehrer: Frei Andrea

Foto: Wassertropfen

Dieses Bild lässt die Herzen von Physikern und Biologen höher schlagen. Der Wassertropfen hat eine nahezu runde Form und bündelt das Licht wie eine Kugellinse. Sie zeigt das auf dem Kopf stehende Bild einer Osterglocke. Weshalb sinkt die Milbe nicht in den Wassertropfen ein? Was formt den Wassertropfen zu einer Kugel?

Und der Biologe vermag nach einer Recherche in der rotbeinigen Milbe am Tropfen einen Vertreter der Erdmilben oder Penthaleidae erkennen, vermutlich Penthaleus major. Diese Gruppe zeichnet sich durch eine anatomische Besonderheit aus: Sie haben ihren Anus auf der Rückenseite. Und im Bild sieht man tatsächlich auf dem Rücken über dem Anus einen Tropfen, den Rest einer Mahlzeit von Pflanzensäften.

Und dann hat die Komposition auch noch den ästhetischen Ansprüchen der Jury mehr als genügt.

 

 

2. Rang Kategorie "Spontane Aufnahmen von Naturphänomenen"

Heeb Meret

Schule: Kantonsschule Rychenberg

Lehrer: Meier Mathias

Foto: Adlernebel

Das Bild zeigt den 7000 Lichtjahre entfernten Adlernebel (M16) im Sternbild Schlange. Die Deep Sky Aufnahme entstand in drei klaren Augustnächten mit dem Teleskop der Sternwarte Eschenberg (Belichtungszeit 12 × 300 Sekunden). Stark gefiltertes Licht von 656 nm, 501 nm und 671 nm wurde mit einer CCD-Kamera eingefangen, Fehler der Optik korrigiert und am Computer gemäss der Hubblefarbpalette eingefärbt. Das Licht, welches uns erreicht, ist oft der einzige Bote solch ferner Objekte. Doch dank speziellen Aufnahmetechniken wie elementspezifischen Linienfilter, lässt sich so manches aus ihm herauslesen. So zum Beispiel die Verteilung der Elemente Wasserstoff, Helium und Sauerstoff.

3. Rang Kategorie "Spontane Aufnahmen von Naturphänomenen"

Albrecht Patricia

Schule: Schule Mels, Oberstufe

Lehrer: Fux Eveline

Foto: Ponyauge

Schöne Nahaufnahme mit Sonnenlicht und Reflexionen in der Pupille des Shetlandpony der Fotografin. Im Auge kann man die längliche Pupille erkennen. Pferde haben ein Sichtfeld von gut 330°, wenn sich ihre Pupille bei viel Licht verkleinert, zieht sie sich zu einem querovalen horizontalen Schlitz zusammen. Durch diese Form kann immer noch genug Licht von den Seiten hineinfallen und das Sichtfeld bleibt gleich gross. Für Pferde und andere grasende Tiere wie Schafe und Ziegen ist es wichtig, den Horizont im Auge zu behalten, um nahende Feinde rechtzeitig zu sehen.

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