Inhalt - Preisverleihung Fotowettbewerb 2016

Gewinnerinnen und Gewinner Fotowettbewerb 2016

Annina

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Larissa

Kanita Ajla

Eirik

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Leslie

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Debora

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Glaskugel SR

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Chemie 9

Svenja L

Fabienne

Joel

Lea

Dario

13

3

Fotowettbewerb Lea Bamert

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Wettbewerb-Bild

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Joelle Mühlheim

Schmetterling

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Davos Fluss Laila

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Ozan Caliskan

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elena carla

Die Jury hat entschieden

Auch für den Fotowettbewerb 16/17 sind wiederum 120 Fotos eingegangen. Die Aufnahmen wurden eingereicht von Schülerinnen und Schülern aus 16 Sekundarschulen und aus 9 Gymnasien.
Die Jury zeichnete 30 Arbeiten mit einem „gut“ und 6 Arbeiten mit einem „sehr gut“
aus. Die Auswahl war nicht leicht, denn die meisten Arbeiten zeichneten sich durch ein hohes künstlerisches Niveau aus. Der letzte Entscheid fiel dann jeweils zu Gunsten von Aufnahmen, die eine naturwissenschaftliche Aussage mit Ästhetik, Geschick und Originalität verbanden.

Die Jury bestand aus:
Prof. Dr. René Dändliker, ehemaliger Präsident der SATW
Karin Hofer, Fotografin Neue Zürcher Zeitung
Venla Kevic, Lehrerin Bildnerisches Gestalten
Thorsten-D. Künnemann, Direktor Technorama
Katharina Rippstein, Fotostiftung Schweiz
Dr. Max Ziegler, Wissenschaftlicher Mitarbeiter SSCT

1. Rang Kategorie "Geplante Aufnahmen von Phänomenen aus Natur und Technik"

Timo Arnold und Lorenz Krammer

Schule: Kantonsschule Zug

Lehrer: Markus Schmidiger

Foto:Zykloide

Ein Fahrrad, an dem zwei Lämpchen befestigt sind, fährt durch die Nacht und zieht eine Leuchtspur, eine Zykloide, hinter sich her. Wie sieht diese Spur wohl aus? Wie ist es möglich diese Zykloide darzustellen? In unserer Projektarbeit versuchten wir diese Fragen zu klären und entsprechende Bilder aufzunehmen.

Das vorliegende Bild entstand an einem Abend, als es bereits dunkel war, und man somit die Zykloide mit Hilfe von Langzeitbelichtung sichtbar machen konnte.

2. Rang Kategorie "Geplante Aufnahmen von Phänomenen aus Natur und Technik"

Michèle Ditthardt

Schule: Kantonsschule Wil

Lehrer: Mario Graf

Foto: In Tonic Water

Auf meinem Bild erkennt man eine Gruppe von Margueriten die nachdem sie zwei Stunden lang in Tonic Water gelegen haben, unter Schwarzlicht fluoriszieren. Dieser Versuch kombinierte meine Freude an der Natur mit einem chemischen Experiment, welches ein Bild ergeben hat, das mich an etwas Aussererdisches erinnert.

3. Rang Kategorie "Geplante Aufnahmen von Phänomenen aus Natur und Technik"

Joelle Mühlheim

Schule:Bezirksschule Brugg

Lehrer:Fischer Liechti

Foto: Zerplazender Ballon

Für mein Bild fotografierte ich einen platzenden Wasserballon, der mit grünem Wasser gefüllt war. Den Ballon hielt ich an einer dünnen Schnur fest und warf ihn weg. So konnte ich das physikalische Gesetz der Trägheit ausnutzen. Der Ballon hielt die Spannung nicht aus und platzte. Nach etwa 100 Würfen entstand dann so endlich mein perfektes Foto.

 

 

1. Rang Kategorie "Spontane Aufnahmen von Naturphänomenen"

Lena Perseus

Schule: Schweizerische Alpinen Mittelschule Davos

Lehrer: André Van der Graaff

Foto: Rauhreifeiskristalle

Auf dem Bild ist ein Raureifkristall auf den dünnen Fasern von Wolle zu sehen. Dieser hat sich durch einen Windstoss vom Baum gelöst und wurde mit der Wolle aufgefangen. Mit einem Makroobjektiv konnten die feinen Kristallstrukturen sehr präzise festgehalten werden. Die Fotografie musste schnell entstehen, noch bevor der Raureifkristall begann zu schmelzen. Aus diesem Grund mussten auch die Aussentemperaturen für längere Zeit unter dem Gefrierpunkt bleiben. Das Bild wurde am frühen Morgen aufgenommen, kurz bevor die Sonne hinter den Bergen hervor schien. Der Kristall hatte einen Durchmesser von ca. 2-4 mm.

Eiskristalle entstehen durch den direkten Übergang vom gasförmigen in den kristallinen Zustand. Diesen Vorgang nennt man Resublimation. Im festen Aggregatszustand bilden die H2O-Moleküle ein Kristallgitter. Sechs Wasserstoffmoleküle schliessen sich durch Wasserstoffbrücken zu einem Ring zusammen. Es sind nur Winkel von 60° bzw. 120° möglich. Dadurch bildet sich die hexagonale Symmetrie, die auch im Bild sichtbar ist. Die Formen hängen von der herrschenden Temperatur sowie der Luftfeuchtigkeit ab. Obwohl Eiskristalle transparent sind, wird das Licht in allen sichtbaren Wellenlängen reflektiert und gestreut.

2. Rang Kategorie "Spontane Aufnahmen von Naturphänomenen"

Ronja Traber

Schule: Kantonsschule Wil

Lehrer:André Brunner

Foto: Wasserwelle

Die Fotografie zeigt die Nahaufnahme einer Welle und wurde am Ufer eines Sees gemacht.

 

3. Rang Kategorie "Spontane Aufnahmen von Naturphänomenen"

Patrick Frey

Schule: Kantonsschule Wil

Lehrer:André Brunner

Foto: Fressen und gefressen werden

Dieses Bild entstand spontan in meiner Garage. Die Drohne, die auf dem Bild zu sehen ist, war kurz zuvor aus einem alten Bienen Volk (ohne Königin) geschlüpft. Kurz nachdem unser Garagentor offen war, kam die erste Wespen und biss den Hinterleib der Biene ab und flogen weiter. Das Bild stellt das "Fressen und Gefressen werden" in der Tier und Pflanzenwelt dar. Eigentlich war diese Situation ziemlich brutal, da die Drohne danach ohne Hinterleib noch einige Schritte ging, bevor sie starb. Jedoch ist das ein zentraler Aspekt der Natur und der verschiedenen Verhaltensweisen von Tieren und Pflanzen.


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