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Geschichte, Unternehmensform, Betriebswirtschaftliches


Geschichte

Bereits 1947 wurde ein Verein zur Gründung eines technischen Museums der Schweiz ins Leben gerufen und Objekte wurden dafür zusammengetragen, hauptsächlich Entsorgungen aus Industrieunternehmen der Region und des seinerzeitigen "Goldenen Dreiecks" des Schweizer Maschinenbaus Winterthur-Zürich-Baden.

Am 26. Juni 1969 wurde dann eine Stiftung gemäss Art. 80 ff. ZGB unter der Bezeichnung TECHNORAMA DER SCHWEIZ gegründet, mit dem Zusatz der Zweckbestimmung "Wissenschaft und Technik in lebendiger Schau". Der Gedanke sollte zweifellos in Form einer Ausstellung konkretisiert werden, welche mit diesem Medium den direkten, experimentellen Umgang mit dem entsprechenden Themenfeld für eine breite Öffentlichkeit ermöglichte.


1982 wurde eine Ausstellung präsentiert, deren Ausprägung nach stark museal und konventionellen technischen Museen erfolgte, zugedeckt von verbalen Informationsmassen, hauptsächlich in Form eines audiovisuellen "Überbaus".

Remo Besio (ehem. Direktor)

Im Juni 1990 wurde ein neues Leitbild (geschaffen vom ehemaligen Direktor Remo Besio) verabschiedet, im Wesentlichen inspiriert und ausgerichtet nach den führenden Science Centers der USA und Englands, namentlich des EXPLORATORIUMS in San Francisco. Die theoretischen Grundlagen dazu bildeten namentlich die Überlegungen von Frank Oppenheimer (USA) und Richard Gregory (UK) zu einem interaktiven Wissenschaftsmuseum sowie Publikationen von Steven Pizzey und eine umfassende Sammlung von Fachberichten und Evaluationen der amerikanischen ASTC (Association of Science and Technology Centers). Schliesslich flossen sowohl in das Leitbild wie auch in konkrete Umsetzungen im Exponatebau Grundsätze und Anregungen des deutschen Pädagogikers Hugo Kükelhaus (1900 - 1984) mit ein.

Technorama

Im letzten Jahrzehnt (bis 2000) gelang planmässig die Umwandlung vom verstaubten Museum in ein Science Center, ein vielfältiges, stimmungsvolles, zum spielerischen Lernen anregendes Experimentierfeld. Die Neuorientierung wurde erfreulicherweise auch von einer Steigerung der Besucherzahlen begleitet. Entscheidender noch: von einem sprunghaften Anstieg und Anteil von Jugendlichen und Kindern - bis runter zur Vorschulstufe. Damit hat sich das Technorama im Bildungsangebot als zunehmend unentbehrliche Oase des ausserschulischen Unterrichtes etabliert.

1999 erfolgte eine Reorganisation der Stiftung und Bereinigung der Stiftungsstruktur (Aufhebung der Zweiteilung Stiftungsrat/Leitender Ausschuss, verbunden mit Überarbeitung von Reglement und Statuten).


Betriebswirtschaftliches

Betriebswirtschaftliches und Finanzielles: Der Betriebsaufwand von mittlerweile rund CHF 7 Mio. (2004) umfasst über die laufenden operativen Kosten hinaus auch die Investitionen in Betriebsausrüstungen sowie allgemeine Sonderausstellungen und die Erweiterung und Innovation des Angebotes an Experimentierstationen.

Das gesamte Unternehmen beschäftigt, auf Vollzeitstellen umgesetzt, rund 38 Mitarbeitende. Nicht eingeschlossen ist der selbständig geführte Gastronomiebetrieb.

Der Eigenfinanzierungsgrad (Deckung der laufenden Kosten und Investitionen) lag 2004 bei 56%, weitere 10 % an Zuwendungen wurden von der Privatwirtschaft, Gönnervereinigungen und Sammel-Aktionen akquiriert. Die öffentliche Hand, namentlich der Kanton Zürich und die Stadt Winterthur, steuerten die verbleibenden 34% zu den Erträgen bei.


Zahlen


Ausstellungsfläche ca. 6'500m2 (inkl. Jugendlabor)
Shop ca. 140m2
Restaurant ca. 450m2


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Technorama, Technoramastr.1, CH-8404 Winterthur - +41 (0)52 244 08 44 - Fax +41 (0)52 244 08 45 - info@technorama.ch